Zügig nach Kopenhagen
Zügig nach Kopenhagen

Zügig nach Kopenhagen

Kopenhagen – da wollten wir beide schon immer mal hin. Sich auf den Fahrradstraßen verlieren, Hotdog essen und das Freibad im gesäuberten Hafenwasser bestaunen. 

Also nichts wie hin!

Das mit den Fahrradstraßen hat leider nicht geklappt. Um von unserem Stellplatz in Roskilde nach Kopenhagen zu kommen, hätte es mit dem Fahrrad mehrere Stunden gebraucht. Also mit mir (Daniel wäre das wohl in 30 Minuten alleine geradelt). Wir zogen dann doch lieber die dänische Bahn vor. Verschwitzt (Daniel) und kaputt (ich) dort anzukommen um dann kilometerlang durch die Stadt zu tingeln und am Ende nochmal alles zurück zu fahren – nein danke! 

Die Dänen zeigten uns mit welcher App man online ein Ticket buchen kann und so gings in 25 Minuten stressfrei und pünktlich (liebe DB’ler, bitte verzeiht den kleinen Seitenhieb) ins Kopenhagener Stadtzentrum. Dort angekommen gönnten wir uns den obligatorischen dänischen Hotdog. Der beste, den wir je gegessen haben. Ich hätte nie gedacht, dass die abgefahrene dänische Standard-Belegung mit Gurken, Zwiebeln, Remoulade, Senf und Ketchup so gut schmeckt. Probiert’s einfach mal selbst aus. 

Dieser Kalorien- und Zuckerschock verlangte nach einem Verdauungsspaziergang durch das Schloss Rosenborg.

Wahnsinn, mit wie viel Mobiliar dieses kleine Schloss vollgestopft ist. Mein persönliches Highlight war der „Trouser-watering chair“. Frederik III amüsierte sich wohl im 17. Jahrhundert daran seine Gäste auf einen Stuhl zu setzen, der es aussehen ließ als wenn diese in die Hose gemacht hätten. Wie gastfreundlich! Die Mechanik mit verstecktem Wassertank und Armlehnen, die einen im Stuhl gefangen hielten, war damals schon sehr ausgereift. Entprechende Geräusche wurden wohl auch noch erzeugt. Tsss … Ihr glaubt mir nicht? Googelt es doch einfach.

Schloss Rosenborg

Nachdem wir die Kronjuwelen des dänischen Königshauses zu Ende bewundert hatten, ging es noch ins Hafenviertel.

Auf dem Weg ins Hafenviertel

Alles sehr gepflegt und modern dort. Apropos gepflegt – unsere Scheiben könnte man auch mal wieder putzen. Dass das aber völlig unrelevant wurde, konnten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen … 

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