Adler 1 ist gelandet
Adler 1 ist gelandet

Adler 1 ist gelandet

Nun sind wir also wieder zurück in Deutschland. Nach „Hej“ heißt es nun „Moin“. Eingenistet haben wir uns genauer gesagt in Kiel auf einem kleinen beschaulichen Campingplatz außerhalb der Stadt. Wir wurden sehr freundlich begrüßt und bekamen mit Romy einen Spezialplatz mitten unter den Dauercampern. Hunde waren in diesem Gebiet eher seltene Gäste, daher fühlten wir uns alle drei sofort wohl. Romy verschwand erstmal mit den einheimischen Katzen im Hecken-Irrgarten und absolvierte als neuer Platzwart ihre bisher größte Inspektionsrunde: 6,95 km. Völlig übermüdet kam sie erst am Folgetag um ca. 03:00 Uhr von ihrer Tour zurück. Das konnte ja was werden, wenn wir wieder abreisten … 

Daniel und ich fühlten uns von Beginn an von unseren neuen Nachbarn behütet und umsorgt.

Es fehlte nur noch, dass wir zu Kaffee und Kuchen eingeladen wurden oder uns jemand beim Abendessen nahe legte, mehr zu essen, damit wir groß und stark werden. Das aktuelle Dauerthema war jedenfalls, dass das Wasser am Folgetag mal wieder abgestellt werden würde. Das komme hier öfters vor, versetzte aber dennoch alle Dauercamper in große Aufruhr. Mehrere Nachbarn „klingelten“ bei uns und empfahlen uns dringend unseren Wasservorrat aufzufüllen, damit die morgendliche Kaffeetasse gesichert war. Also rannten wir los und füllten nochmal unsere Reserven auf. Am nächsten Morgen stellten wir fest, dass lediglich im Dauercamper-Bereich das Wasser abgestellt war. 50 Meter weit entfernt – bei den Touristenplätzen – konnte man wie gewohnt Wasser zapfen. Wir waren trotzdem begeistert von so viel Fürsorge.

Den folgenden Tag verschlief Romy fast komplett.

6,95 km sind schließlich eine starke Leistung. Eine Maus hatte sie uns nämlich zwischendurch auch noch vorbeigebracht. Auf diesem Platz wollte anscheinend jeder, dass wir gut versorgt waren.

Während Romy friedlich schlummerte, bereiteten wir unsere Fahrräder für die Fahrt nach Kiel vor. An der Rezeption empfahl man uns mit einem besorgten Blick zum Himmel die Fähre oder den Bus zu nehmen. Inzwischen war der Himmel sehr zugezogen und es regnete immer mal wieder heftig. Wir blieben allerdings standhaft. Kaum als wir den Platz verlassen hatten, fing es zu regnen an und wir retteten uns erstmal unter das Blätterdach der angrenzenden Allee. Was soll man sagen, wir hatten Glück. Immer wenn es regnete, waren wir entweder unter einem Vordach, im Restaurant oder kauften Vorräte für unsere Weiterfahrt ein. So schafften wir es auch bei diesem Schietwetter trocken durch den Tag.

trocken mit Adler 1 auf dem Kieler Fahrradweg gelandet

Das Kieler Zentrum ist sehr überschaubar. Nach kurzer Zeit hatten wir alles gesehen und fuhren durch das schöne Hafengebiet zurück zu unserem Campingplatz. Und ja, falls ihr euch fragt, was unsere Wasser-Challenge macht. Auch hier waren wir im Wasser. Nach den Lofoten fühlte sich die Ostsee an wie Badewannenwasser. Genug gebadet, jetzt geht’s weiter Richtung Süden.

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6 Kommentare

  1. Susanne

    Moin Moin,
    herzlichen Dank für das Teilen Eurer spannenden ersten großen Etappe im Hohen Norden.
    Jeder Beitrag herzerfrischend 🤗
    Ich bin schon sehr neugierig auf die Fortsetzung Eures Roadmovies in südlicheren Gefilden 🌞
    Herzliche Grüße

  2. Inka

    HI Larissa und Daniel, ich wünsche Euch noch eine tolle Tour. Ich komme ja aus Kiel, da geht mir das Herz auf, auch wenn ich jetzt schon wieder fast weg seit. Kiel hat so tolle Seiten, das Zentrum gehört wahrscheinlich nicht unbedingt dazu 🙂 Ich hoffe ihr hattet trotzdem eine schöne Zeit dort. GLG und weiterhin gute Fahrt!

    1. Hallo Inka,

      schön von dir zu hören! In der Tat habe ich während unseres Besuchs an dich gedacht. 😉 Leider hatten wir nicht so viel Zeit in Kiel, sonst hätte ich dich noch nach Insider-Tipps gefragt. Die Uferpromenade hat uns jedenfalls sehr gut gefallen. Die Kieler Woche und unsere Freunde auf unserem Campingplatz müssen wir auf jeden Fall auch nochmal besuchen. 😉

      Grüße an Alle!

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