Verliebt in Trosa
Verliebt in Trosa

Verliebt in Trosa

Wie viele von euch bestimmt bereits ahnen, ging es als nächstes wieder nach Trosa. Der Stellplatz gefiel uns schon auf der Hinfahrt so gut, dass wir dort auf jeden Fall nochmal ein paar Tage bleiben wollten. Bei der Hinfahrt hatten wir ja nicht mal Zeit uns das Städtchen näher anzusehen, sondern waren eher mit putzen oder Wäsche waschen beschäftigt, wenn wir nicht unsere müden Glieder ausruhten. Und siehe da. Es hatte sich gelohnt. Wir verliebten uns in dieses wunderschöne kleine Städtchen, das umgeben von ländlicher Idylle minimalen Großstadtflair ausstrahlt. Wobei für Daniel sicherlich der wichtigste Grund für seine Trosa-Verliebtheit die Eisdiele war. Es war aber auch ein super leckeres Eis – das muss ich zugeben. Mit unserer Heimat-Lieblingseisdiele des Vertrauens konnte sie locker mithalten. 

Während ich ganz verliebt durch die Straßen von Trosa tänzelte,

natürlich mit Daniel im Schlepptau, der stillschweigend meine „Sooooo-schön-hier-und-schau-mal-da-Tour“ erduldete (nach ein paar Ehejahren weiß er, dass er bei diesen Gefühlsausbrüchen nicht mithalten kann), war auch Romy im Glück. Unser Stellplatz mit Veranda und toller Aussicht auf das Meer war eingebettet in ein Kletterparadies für Katzen. Es sah aus wie im Freiluftgehege der Braunbären in der Wilhelma. Romy kletterte dort auf Bäume oder Felsen, wo sie wie vom Königsfelsen bei König der Löwen ihr Revier von oben inspizierte oder versteckte sich im hohen Schilfgras, aus dem sie mit halsbrecherischer Geschwindigkeit wieder hervor sauste, wenn wir sie riefen, anschließend eine Begrüßung antäuschte um dann wieder im nächsten Busch zu verschwinden. 

Romys Kletterkünste

Der angrenzende Wald lockte sogar ab und zu Rehe auf das Gelände des Campingplatzes.

Da konnte es schon mal passieren, dass auf einmal ein Reh im Spülbecken nebenan das Geschirr abwusch. Spaß beiseite, ganz so war es natürlich nicht. Wobei die Spülbecken auf Campingplätzen schon manchmal aussehen, als hätte dort ein Tier gewütet. Aber das ist ein anderes Thema …

Das Wetter war uns dieses Mal leider nicht so gesonnen. Es war oft bewölkt und der ständige Wind lud nicht so sehr zum Schwimmen ein. Mehr als 10 Minuten im kalten Wasser hielt ich leider nicht aus. Und auch bei unserem nächsten Übernachtungsstop an unserem Lieblingsstrand in Helsingborg war mehr als ein Spaziergang nicht drin. Je südlicher wir nun fahren, desto wärmer sollte es ja werden. Hoffe ich zumindest. In diesem Sinne – keep cool bis zum nächsten Beitrag.

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